Hotline (0631) 205-5005

Navigationslinks überspringenTU > UNISPORT > Sportangebot > SPORTSFREUND-Wochen

SPORTSFREUND-Wochen

23.11.2016

Mal `ne Frage mein lieber SPORTSFREUND...
Interview mit der Übungsleitung

Hallo, stell dich doch vielleicht einfach erstmal vor!
Mein Name ist Michael Horeth, ich bin seit 2008 im Hochschulsport und leite seitdem das Volleyball-Training, auch an verschiedenen Sportstätten, sowohl hier als auch extern an der Goetheschule und dem Heinrich-Heine-Gymnasium. Selber habe ich auch an der TU studiert und bin gerade am Promovieren, habe im Zuge dessen gedacht: Da ich den Sport sowieso gerne mache, wieso nicht gleich einfach weiter als Übungsleiter?

Wie bist du zum Volleyball gekommen?
Durch eine Verletzung! Ich habe früher semi-professionell Fußball gespielt, auf dem Fußballstützpunkt und hatte dann eben eine schwere Verletzung. Da man beim Volleyball eher einer intervallartigen und nicht so sehr dieser ausdauernden Belastung ausgesetzt ist, war das für mich ein optimaler Ersatz: Es ist auch ein Ball- und ein Teamsport und tja, dadurch bin ich eben irgendwie zum Volleyball gekommen. Und dabei geblieben!

Wie sieht denn das typische Volleyball-Training in deiner Stunde aus?
Ganz am Anfang beinhaltet das typische Volleyballtraining bei uns ein kollektives Aufwärmen, d.h. gemeinsames Einlaufen mit ersten eingestreuten Übungen. Im Anschluss gibt es dann Mobilisierungsaufgaben, bei denen Muskeln, Bänder und Sehnen nochmal explizit erwärmt werden, auch mit ein paar individuellen Übungen. Das Ganze wird dann mit einem Krafttraining abgeschlossen, sodass man den Muskeltonus nochmal erhöht und für die anschließende Spieleinheit bereit ist.

Muss man, wenn man in euer Training kommt, irgendetwas mitbringen?
Sportsachen! Einfach nur Sportsachen und Spaß. Gerade beim Anfängertraining werden wir Neuzugänger langsam an die Technik heranführen. Zudem sollte man an solchen Dingen wie Koordination, Kraft und Agilität Spaß haben. Wenn man sie schon besitzt, ist das auch auf alle Fälle nützlich.

Habt ihr denn auch eine Wettkampfmannschaft, mit der ihr bei Turnieren antretet?
Momentan sind wir auch im Aufbau eines Teams, nachdem wir mit unserer letzten Mannschaft auch bei den Hochschulmeisterschaften angetreten sind. Das Training hierfür findet spezifisch am Mittwochabend statt. Wir freuen uns über jeden, der Mitmachen möchte.

An alle Couchpotatoes, die sich beim grauen Novemberwetter nur ungern vom eigenen Sofa trennen wollen: Wieso sollte man zu euch ins Training zu kommen?
Insbesondere glaube ich, dass der Teamcharakter und einfach die Möglichkeit, sich mal auszuprobieren sehr gute Gründe sind: Man fühlt sich immer aufgehoben, auch wenn man mal nicht weiß, wo genau man steht und welche Position man hat. Denn sowohl im Anfänger- als auch im Fortgeschrittenenkurs werden beide Leistungsniveaus miteinander kombiniert. Dadurch wird auch jemand, der mit den rudimentärsten Kenntnissen zu uns kommt, von jemand Erfahrenerem an die Hand genommen. Unsere Lehrmethodik beinhaltet, dass eben nicht nur der Übungsleiter, sondern auch andere erfahrene Spieler mit Tipps und Hinweisen beim Training helfen. Und ich denke, dass daher auch jeder, der das zum ersten Mal ausprobieren möchte hier Spaß haben kann.

Danke dir für das Interview!

All diejenigen, die jetzt Bock bekommen haben und/oder weiterhin fleißig SPORTSFREUND-Stempel sammeln wollen: Kommt heute (Mittwoch) Nachmittag um 16.30 Uhr in die Sporthalle der Goetheschule zum Training! Wer noch zögert: Auf unserem Facebook-Kanal findet ihr ein Video mit Eindrücken aus dem Anfängertraining. Schaut’s euch an und probiert es dann selbst aus!
22.11.2016

SPORTSFREUND in Gefahr:
Tina und Maike beim VOLLEYBALL

Für unseren Erfahrungsbericht in der zweiten Sportart haben wir zwei unserer erfahrensten Sportsfreundinnen losgeschickt, die sich bereits letztes Jahr in Gefahr begaben und diesmal für euch vorab unseren VOLLEYBALL-Kurs besucht haben.

Wer auf der Suche nach Kursen schon einmal nach einen Blick in unser Programmheft geworfen hat, dem wird aufgefallen sein, dass Volleyball bis zu viermal die Woche trainiert werden kann: Neben zwei Kursen mittwochs, die von Übungsleiter Michael (stellen wir euch am Mittwoch in einem Interview näher vor!) geleitet werden, gibt es montags und donnerstags auch die Möglichkeit, im freien Spiel sein Können zu verbessern.
Da unsere zwei Sportsfreundinnen Tina und Maike ganz nebenbei auch noch vielbeschäftigte Studis sind, schaffen wir es nur am Donnerstagabend, den späten Kurs zu besuchen. „Freies Spiel“ steht im Plan – wie das wohl abläuft?

Wir treffen uns um 21.30 Uhr in den ersten beiden Hallenteilen des UNISPORT. Wir erwarten zu der späten Stunde jetzt nicht allzu viel Zulauf, aber tatsächlich: An die vierzig Sportwillige sind da! „Klassischer Breitensport“, kommentiert Tina die Beliebtheit des Kurses. Die Sportlergruppe ist bunt gemischt, wobei das auch für das jeweilige Leistungslevel gilt, wie uns beim gemeinsamen Aufwärmen auffällt. Das beginnt übrigens wie auf ein stilles Signal hin, später fällt uns auf, dass die erfahreneren Spieler den Trainingsablauf für die Stunde ohne viele Worte angeben: Sie machen’s vor, der Rest steigt recht schnell mit ein. Gemeinsam fangen wir an, das Pritschen, Baggern und Schmettern zu üben. Nach einer halben Stunde gemeinsamem Aufwärmens und Aufschlagübungen teilen wir uns selbst in Teams inklusive Auswechselspielern ein und dann geht’s los: Die restliche Stunde verbringen wir mit freiem Spielen. Gründe zum gemeinsamen Lachen gibt’s zahlreiche, unter anderem einen Punkt per sehr unfreiwilligem Kopfball. Dass es hier vorrangig auf den Spaß ankommt, merkt man allen an - auch unseren beiden Sportskanonen. Nach einer dreiviertel Stunde verziehen sich deren Mundwinkel allerdings ein wenig nach unten... Was ist los? „Die Unterarme schmerzen“ geben die beiden - sonst nicht so Zartbesaiteten - etwas kleinlaut zu. „Muss am neuen Ball liegen, der ist einfach noch nicht eingespielt“ flachst Tina grinsend, während Maike zugibt: „Da muss ich wohl noch ein bisschen Abhärten ...“

Und wie lautet das Fazit im Allgemeinen, Mädels? „Die Atmosphäre ist super, man fühlt sich gleich nett aufgenommen. Man merkt, dass hier wirklich der Spaß im Vordergrund steht: Auf den Leistungsgedanken kommt’s beim freien Spiel nicht an. Es sind viele Hobbysportler dabei und auf Fehler wird hier nicht geachtet – es macht echt Spaß und ist ´ne sportliche Alternative zur donnerstagabendlichen Uni-Party“ resümiert Tina. Maike ergänzt: „So ein bisschen sollte man das Spiel schon beherrschen, eben weil kein Übungsleiter dabei ist und einem groß die Regeln erklärt oder Tipps gibt. Aber sonst läuft es ganz flüssig ab, man lernt eine Menge Leute kennen und kann gemeinsam Spaß haben – passt!“

Wer als blutiger Anfänger einmal ins Volleyball-Training schnuppern möchte, der kommt am besten mittwochs um 16.30 Uhr in das Training in der Turnhalle der Goetheschule. Dort gibt Übungsleiter Michael nicht nur eine super strukturierte Kursstunde sondern auch eine didaktisch ausgeklügelte Einführung in die Grundlagen des Volleyball-Spiels. Natürlich sind hier auch alle erfahrenen Spieler willkommen, die unter Aufsicht trainieren wollen. Wer hingegen unter der Woche einfach Lust hat, im großen Team zu spielen, für den bieten sich die Stunden zum Freien Spiel immer montags um 19.30 Uhr oder donnerstags um 21.30 Uhr an. Kommt vorbei und staubt euren SPORTSFREUND-Stempel ab!
16.11.2016

SPORTSFREUNDE-Wiki: VOLLEYBALL!
Baggern, Pritschen, Schmettern

Unsere Aktion geht in die dritte Woche und somit wird es Zeit für unsere zweite Sportart: Wer sich unser »3-Worte-über...«-Video auf unserem Facebook-Kanal angeschaut hat, der wird schnell erraten haben, um welche Sportart es geht. In den nächsten zwei Wochen steht VOLLEYBALL in unserem Fokus!
Was gibt es denn Grundlegendes über diese Sportart zu wissen?

Entstehung und Herkunft
Bereits 1895 und damit - kurz nachgerechnet – vor 121 Jahren wurde das Spiel entwickelt, anfangs als schonende Alternative zum Basketball. Erfunden hat’s der Amerikaner W. G. Morgan in der Nähe Springfields. Ganz wie es auch von den Charakteren in der Comic-Version dieser Stadt im Serienalltag gelebt wird, galten für das Spiel anfangs kaum feste Regeln. Eine Regelmischung aus Tennis und Handball erlaubte einer unbegrenzten Anzahl von Spielern unbegrenzt oft Ballkontakte und Wiederholungen bei Fehlaufschlägen. Mit steigender Beliebtheit des Spiels wurde dieser Mangel an Regeln später kompensiert.

Wie wird’s gespielt? Regeln und Spielverlauf
Grob dürfte jeder in etwa wissen, worum es beim Volleyball geht: Zwei gegenüberstehende Teams versuchen den Ball über das Netz auf den Boden der gegnerischen Spielfeldhälfte zu bringen. Natürlich gilt zu verhindern, dass der gegnerischen Mannschaft Selbiges gelingt. Auch bei einem Fehler der gegnerischen Mannschaft gibt es Punkte, sodass versucht wird solche Fehlversuche herbeizuführen.
Wer sich bis dato mit dem Spielverlauf noch nicht so auseinandergesetzt hat: Los geht’s mit dem Aufschlag einer Mannschaft, die den Ball damit ins Spiel bringt. Die gegnerische Mannschaft versucht dann, den Ball anzunehmen und von der Defensive in einen Angriff zurück zur aufschlagenden Mannschaft zu wechseln. Diese versucht, diesen Angriff dann zu blocken oder selbst in den Angriff überzugehen. Wer einen Spielzug gewinnt, erhält einen Punkt. Begeht die aufschlagende Mannschaft einen Fehler, erhält der Gegner ebenfalls einen Punkt sowie das Aufschlagsrecht. Vor dem Aufschlag rotieren die Teammitglieder dann noch ihre Position.
Bei Spielen wird es in der Punktevergabe gerade gegen Ende gern mal spannend: Einen Satz gewinnt eine Mannschaft mit 25 Punkten, wobei mindestens zwei Punkte Vorsprung zur gegnerischen Mannschaft bestehen müssen. Ist das nicht der Fall, wird der Satz bis zu einem solchen Zwei-Punkte-Vorsprung verlängert. Gespielt werden fünf Sätze, sodass Mannschaften für den Sieg drei Sätze davon für sich entscheiden müssen. Kommt es zu einem Entscheidungssatz, dem sogenannten »Tiebreak«, gewinnt diejenige Mannschaft mit 15 Punkten – sofern der Zwei-Punkte-Vorsprung erreicht wurde!

Verbreitung einer Kultsportart
Seit seiner Entstehung hat sich Volleyball als Spiel sehr schnell extrem weit verbreitet: So gibt es Berechnungen des Weltverbandes, wonach ein Sechstel aller Menschen weltweit aktiv oder als Zuschauer an Volleyball beteiligt sind. Auch alternative Varianten wie z.B. Beachvolleyball erfreuen sich riesiger Beliebtheit. Mit leicht abgeänderten Regeln ist diese Sportart inzwischen sogar olympisch, aber auch immer noch ein sehr beliebter Sommer-Freizeitsport.

Ihr wollt das selber mal ausprobieren? Eure Technik für den Sommer verbessern?
Dann schaut doch im UNISPORT vorbei: Unsere Volleyball-Kurse finden immer montags um 19.30 Uhr, mittwochs um 16.30 Uhr (in der Sporthalle der Goetheschule!) und donnerstags um 21.30 Uhr statt! Kommt vorbei, baggert mit und kassiert einen weiteren SPORTSFREUND-Stemepl!