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SPORTSFREUND-Wochen

15.11.2017

»SPORTSFREUND in Gefahr« Oli beim Ultimate!

Letzte Woche sind die Sportsfreund-Wochen gestartet und unser erster Mann war bereits im Einsatz: Oli hat sich einer Bewährungsprobe bei den fliegenden Scheiben gestellt! Er traf auf ein durchweg motiviertes Team, viele andere interessierte Sportsfreunde und richtig gute Laune unter dem Motto Fair Play.

Vorneweg sollte gesagt sein, dass das Mittwoch-Training, an dem Oli teilnahm, spät angesetzt ist und erst um 22.00 Uhr startet. Das aber auch aus gutem Grund: Für das Frisbee-Werfen in einer Halle braucht man eben viel Platz und den hat man in der Sporthalle aufgrund der Belegung eben meist am Abend. Trotz später Stunde ist dann aber dennoch ordentlich was los und das bei rundum guter Laune.

Gestartet wurde mit einem Aufwärmspiel namens Parteiball. Dabei teilt man sich in zwei Teams auf und versucht sich innerhalb des Teams achtmal den Frisbee zuzupassen ohne, dass ein gegnerischer Spieler die Scheibe zu greifen bekommt. Danach ging es weiter mit Techniktraining. An diesem Abend war das besonders wichtig, da auch viele Anfänger den Sport ausprobierten. Es wurden Themen wie Rückhand – und Vorhandtechnik oder das Werfen mit der schwachen Hand praktiziert. Bei Oli war vor allem das linksseitige Werfen etwas problematisch, denn so richtig zielsicher fühlte er sich dann doch nicht: „Wenn die Scheibe mal in die richtige Richtung flog, war ich bereits mehr als zufrieden.“ An die flache Form des Frisbees und den schwer zu bestimmenden Flugradius musste man sich erstmal gewöhnen. Am anspruchsvollsten waren daneben wohl die Wurfwechsel von rechts nach links. Da die Interessierten aber langsam an die Übungen herangeführt wurden, und man die Regeln relativ schnell versteht, würde auch Oli den Sport als sehr anfängerfreundlich bezeichnen. Die eigentliche Herausforderung ist zu Beginn tatsächlich das Sportgerät. „Beinahe jeder hat ja bereits mit einem Ball gespielt oder einen Ballsport ausgeübt, aber ein Teamspiel mit einer Wurfscheibe ist doch wieder eine ganz neue Herausforderung“, berichtet Oli.

Wie bei jeder Sportart hat auch Ultimate sein speziell angepasstes Regelwerk. So lernten die Sportsfreunde, dass man mit der Scheibe in der Hand nicht wirklich weit laufen darf und das standardmäßig ohne Schiedsrichter gespielt wird und gerade darum Fair Play sowie gegenseitige Rücksichtnahme so wichtig sind. Erlerntes konnte dann gleich auf Kleinspielfeldern in einer Partie 4:4 umgesetzt werden.

Zum Abschluss haben Übungsleiter Dominik und die anderen Teammitglieder der „Hechte“ noch Informationen über kommende Spiele weitergegeben und jeder der sich auch zukünftig mit Ultimate beschäftigen möchte, konnte sich in einen Mailverteiler eintragen.

Wer sich die Lautrer Profis mal anschauen möchte, kann die nächsten Termine auf ihrem Facebook-Kanal einsehen (https://www.facebook.com/hechtekaiserslautern/). Und wer statt nur Zuzuschauen selber mitspielen und sein Können ausprobieren will, der kann jeden Mittwoch und Freitag im UNISPORT vorbeischauen und mitmachen!

09.11.2017

SPORTSFREUNDE-Wiki: Wusstest Du schon...?

Schon gewusst?
Unnützes Wissen für SPORTSFREUNDe –
Diesmal rund ums… ULTIMATE!
Wusstest du schon,…


…dass es für Ultimate Frisbee genormte Sportscheiben gibt?
Tatsächlich hat sich allgemein ein Durchmesser von 27 cm und ein Gewicht von 175g durchgesetzt. Seit Anfang der 1990er gelten die Ultrastarscheiben der Firma Discraft als Quasistandard. Sie unterscheiden sich in Farbe und Aufdruck. Aber, im Prinzip kann ein Ultimate Frisbee Spiel mit jeder Scheibe durchgeführt werden auf die sich die beiden Captains einigen

…dass der Frisbee ursprünglich eine Kuchenform war?
war wurden in der Frisbie Pie Company keine Wurfscheiben aus Kuchen gebacken, aber in den 1940er Jahren gewann das Spiel, mit den gebrauchten runden Kuchenformen (Pie-Tins) um die Wette zu werfen, an Beliebtheit. Erfinder Walter F. Morrison beobachtete das und stellte fest, dass diese tatsächlich besser flogen als die Popcorn-Dosendeckel, mit deren Wurf er sich und seine Frau in ihrer gemeinsamen Freizeit unterhielt. Nach mehreren Anläufen zur Verbesserung der Flugeigenschaften und mehreren Produktionsreihen, änderte sich auch die Bezeichnung: Von solch klangschönen Namen wie »Pluto-Platter«, zu »Wham-O« (!), änderte der Marketing-Manager der Firma die Bezeichnung - in Anbetracht ihrer Herkunft - letztlich zu »Frisbee«. Inzwischen werden z.B. im Ultimate ausschließlich Discs verwendet, die gerade mal noch 175g wiegen.

…dass die Bezeichnung »Ultimate Frisbee« streng genommen nicht legal ist?
Das liegt daran, dass der Name »Frisbee« seit 1958 ein eingetragener Markenname und damit patentgeschützt ist. Die Bezeichnung der Mannschaftssportart hat sich daher zumindest im Offiziellen schlicht auf »Ultimate« heruntergekürzt – sehr pragmatisch gedacht!
06.11.2017

Mal ‘ne Frage, mein lieber SPORTSFREUND…
Interview mit der Übungsleitung

Hi Dominik, cool dass du Zeit gefunden hast!
Stell dich doch erst einmal vor!

Hi, ich bin Dominik Schäfer, 25 Jahre alt und studiere Biochemieingenieurswesen im Master. Ich habe vor zweieinhalb Jahren angefangen Ultimate Frisbee zu spielen! Ursprünglich komme ich aus dem Handball und wollte einen neuen Teamsport ausprobieren. So kam ich zum Frisbee und gebe als Übungsleiter hier im UNISPORT meine Leidenschaft weiter.

Warum eigentlich Ultimate, woher kommt der Sport?

Der Sport kommt aus den USA und ist dort sehr verbreitet. Den Ursprung kann man wohl auf die New Jersey Highschool in Oklahoma zurückführen, dort wurde 1969 das erste offizielle Match gespielt. Ultimate setzt sich aus Football- und Basketball-Elementen zusammen, nur spielt man eben mit einer Frisbee-Wurfscheibe.

Gibt es in Deutschland eine extra Liga für Ultimate Frisbee?

Es gibt den deutschen Frisbeesport-Verband und deutsche Meisterschaften, bei denen wir übrigens in der 3. Liga Süd-West indoor mitspielen. Zu den Ligen ist noch zu sagen, dass Ultimate nicht strikt nach Geschlecht getrennt gespielt wird, auch wenn die Kategorien in Mixed oder Open unterteilt sind. In einem Indoor-Mixed Match spielt man beispielsweise 5 gegen 5 und in jedem Team müssen mindestens 2 Frauen sein. Ansonsten gibt es in Deutschland auch noch Hochschulmeisterschaften und hier im Umkreis die Winterliga.

Dann spielt ihr bei der Winterliga ja sicher auch mit!

Ja klar! Da sind wir jedes Jahr mit dabei und vor allem ist die Winterliga auch gut für Anfänger geeignet. Die Veranstaltungen finden in Kaiserslautern und den umliegenden Universitätsstädten wie Trier oder Landau statt. So kann man sich auch gleich ziemlich gut mit anderen Teams vernetzen. Bei diesen Spielen geht es um die Atmosphäre und unverbindliche Freundschaftsspiele gegen andere Teams.

Wie läuft so ein offizielles Spiel denn ab?

Grundlegend spielt man wie im Football mit Endzone-Regelung, das heißt die angreifende Mannschaft erzielt einen Punkt, wenn ein Mitspieler die Scheibe in der Endzone des Gegners fängt. Wird die Scheibe gefangen muss der Fänger abstoppen und zum nächsten Mitspieler passen, dabei ist kein Körperkontakt zwischen den Spielern erlaubt. Ultimate wird ohne Schiedsrichter gespielt, im Vordergrund steht das Fair-Play, wir leben in unserem Sport den Spirit oft he Game. Für uns bedeutet das Sportlichkeit, Anstand und Fair-Play. Der Ehrgeiz im Spiel ist wichtig, darf aber nicht vor dem Respekt gegenüber den Gegnern, den Regeln und dem Spaß am Spielen stehen.

Hört sich gut an! Aus Anfängerperspektive steht vor dem ersten Spiel ja zunächst das Training an. Wie sieht so eine typische Trainingseinheit bei euch aus?

Wir beginnen mit einem Warm-Up, um Muskulatur und Gelenke in Bewegung zu bringen. Danach wird ziemlich viel geworfen, um Gefühl und Präzision für die Scheibe zu schulen. Das Werfen ist natürlich die absolute Grundlage beim Ultimate und wird durch viele Technikvariationen verbessert. Bevor wir mit den ersten Spielen beginnen, machen wir noch ein paar kleine Drills oder Taktikübungen. Ein Großteil des Trainings wird aber gespielt, was vor allem für Anfänger cool ist, um ein Gefühl für die Abläufe zu bekommen. Dabei ist es auch überhaupt nicht schlimm, wenn man Fehler macht oder öfter mal die Scheibe verliert. Wir genießen den Sport und freuen uns immer über neue Mitglieder.

Zum Abschluss noch eine letzte Frage: Woher kommt eigentlich der Name >>Die Hechte<

Die Hechte wurden 1993/94 als >>Red Devils<< am Unisport gegründet und ca. 1998 haben sie sich dem TFC Kaiserslautern als Trägerverein angeschlossen. 2002/03 hieß die Mannschaft dann >>Kleine Hechte<< - wegen der Hechtlegende und dem Wortspiel >>der Frisbee hinterherhechten<<. Über die Jahre sind dann daraus >>Die Hechte<< geworden.

Danke für das Interview Dominik und weiterhin viel Spaß beim Training!
Trainiert wird hier im UNISPORT, jeden Mittwoch von 22.00 bis 23.30 Uhr und Freitag von 19.30 bis 21.00 Uhr. Einfach vorbeikommen und mithechten!
Mehr Infos gibt’s auch unter: http://www.hechte.org/