Kongress zu Digitalisierung, Sport und Gesundheit 2020

Das Programm

 

Kurz und kompakt finden Sie hier  eine Übersicht des Programms zum Download.

Unten stehend erhalten Sie ausführlichere und detailliertere Informationen zu den einzelnen Programmpunkten.


Moderation: Prof. Dr. David Matusiewicz

 

Präsident der Technischen Universität Kaiserslautern

Schirmherr des #SGD-Kongresses

 

Staatssekretär / Amtschef im Ministerium des Innern und für Sport

 

Vorsitzender des Vorstands, Techniker Krankenkasse

 

 

Moderation: Prof. Dr. David Matusiewicz

ZE Hochschulsport, Georg-August-Universität Göttingen

„Futuring Sport and Health“: Sport- und Bewegungsverhalten in digitalisierten Lebenswelten


Digitalisierung als soziales, gesellschaftliches Phänomen führt zu einer drastischen Veränderung des Sport- und Bewegungsverhaltens, die sich nicht nur in einer gesteigerten Nachfrage nach technologischen Unterstützungsangeboten für Trainingsoptimierungen und Gesundheitsansprüche ausdrückt, sondern auch in einer sich stark veränderten Anspruchshaltung an Sport- und Gesundheitsorganisationen. Der Vortrag nimmt die wesentlichen Transformationen der Digitalisierung in Verbindung mit anderen gesellschaftlichen Trends in den Blick und zeigt die hierin verborgene Veränderungsdynamik für die Sport- und Gesundheitsorganisation auf.

Zentrum für Umwelt, Gesundheit und Feldforschung, Chiba Universität, Japan


森林浴とホームオフィス 
Shinrin-yoku und Homeoffice

Seit Millionen von Jahren entwickelt sich der Mensch innerhalb einer natürlichen Umgebung. Heute leben wir entsprechend mit einem an die Natur angepassten Körper. Daher bringen städtische und “künstliche” Umgebungen Stress für den menschlichen Organismus mit sich. Die Homeoffice-Situation, die gerade jetzt unter COVID-19 besonders auftritt, verstärkt diesen gestressten Zustand zusätzlich.

In diesem Vortrag wird die entspannende Wirkung der Natur, beispielsweise in Form des Waldbadens (Shinrin-yoku), anhand physiologischer Indikatoren, wie Hirnaktivität und Aktivität des autonomen Nervensystems, vorgestellt. Darüber hinaus wird die präventiv-medizinische Wirkung natürlicher Einflüsse aufgezeigt und schließlich Wege vorgeschlagen, wie sich diese mittels Shinrin-yoku in das urbane Alltagsleben einbeziehen lassen.

Von 12:00 bis 13:30 Uhr stehen die parallelen & themenspezifischen Sessions 1 - 3 zur Auswahl.

Erfahren Sie mehr über die Inhalte der einzelnen Sessions: 

Moderation: Julia Müller
Allgemeiner Hochschulsport (CampusPlus), Technische Universität Kaiserslautern

In dieser Session stehen Applikationen rund um eHealth im Fokus. Der Einsatz digitaler Technologien im Gesundheitswesen wird anhand von Kurzvorträgen diskutiert, aktuelle Beispiele digitaler Gesundheitsanwendungen vorgestellt und Erfahrungen aus Sicht der Krankenkassen beleuchtet

Techniker Krankenkasse

Krankenkassen im digitalen Wandel - Das Portfolio der digitalen Gesundheitsanwendungen der TK

Seit 01.01.2020 hat der Gesetzgeber eine neue Leistung in der gesetzlichen Krankenversicherung eingeführt. Nach einer ärztlichen Verordnung übernehmen Krankenkassen die Kosten für eine digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA). Der Vortrag stellt das aktuelle digitale Portfolio sowie einen Erfahrungsbericht für die Umsetzung der DiGA dar.

 

Serious Games Engineering & CampusPlus, Technische Universität Kaiserslautern

Bewegungsförderung im universitären Umfeld mit Hilfe von Gamification und Serious Games


Das an der TUK konzipierte und entwickelte Spiel Game of TUK hat zum Ziel, die körperliche Aktivität der Studierenden an der Uni zu fördern. Über eine App spielen die User in einer Kombination aus virtuellen und realen Games seit 2018 um „die Vorherrschaft an der Uni“. Wie Games for Health an Universitäten mit unterschiedlichen Zielgruppen aussehen kann, aber auch wie die Forschungsergebnisse hierzu sind, werden in diesem Vortrag vorgestellt.

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz

Persönliches Gesundheitsmanagement mit intelligenten Apps

AutorInnen: Janina Sauer1,2, Alexander Münzberg1,2, Andreas Hein2, Norbert Rösch1

1Hochschule Kaiserslautern, Deutschland, 2Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Deutschland

Evaluierung der Datenqualität bei remotem Testing von Medical Apps

Software benötigt eine benutzerfreundliche Oberfläche. Um zu evaluieren, ob dies der Fall ist, existieren verschieden Möglichkeiten. Die meisten davon beziehen sich auf die Gebrauchstauglichkeit von Desktop Anwendung. Die Testung von mobilen Anwendungen (Apps) bleibt dahingehend weitestgehend unbeachtet. Meist wird die Gebrauchstauglichkeit von Applikationen im Usability Labor getestet.

Das Usability Labor birgt einige Nachteile. So ist die Testumgebung sehr präsent, da die Testperson die App bedient, während er /sie in einem fremden Raum ist und von dem Testleiter/ der Testleiterin beobachtet wird. Weiter wird sein / ihr komplettes Verhalten aufgezeichnet. Es werden nur die vordefinierten Aufgaben von der Testperson durchgeführt und die Sammlung der passenden Testpersonen ist aufwendig [1].

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Moderation: Dr. Stephan Becker
Sportwissenschaft, Technische Universität Kaiserslautern

Die Evaluation von digitalen Möglichkeiten im Sport steht hier im Vordergrund. Wie nimmt die Digitalisierung Einfluss auf Training, Doping sowie Erfassung, Analyse und Nutzung von Sportdaten?

Trainingswissenschaft und Sportinformatik, Technische Universität München

Sports Analytics

Seit einigen Jahren erlebt der Bereich der computergestützten Erhebung, Analyse und Vermarktung von Sportdaten (Sports Analytics) starke Zuwächse (Research And Markets, 2016). Keiner der großen europäischen Topvereine im Fußball kann heutzutage auf die Erhebung und Auswertung von Trainings- und Wettkampfdaten verzichten. Auch große Sportverbände wie der Deutsche Volleyballverband, der Deutsche Tischtennisverband, die Deutsche Taekwondo Union und der Deutsche Leichtathletikverband versuchen in Zusammenarbeit mit Vertretern der Wissenschaft ihren Teams einen Leistungsvorteil gegenüber ihren Gegnern durch computergestützte Erhebung und Analyse von Positions- und Ereignisdaten aufzubauen. Der Vortrag wird die beiden Teilbereiche Erhebung und Analyse von Sportdaten beleuchten. Es werden Beispiele gezeigt welche Daten bereits im Training und Wettkampf erhoben werden, wie die Validität dieser Daten geprüft werden kann und wie diese Daten in unterschiedlichen Sportarten analysiert werden.

Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Doping-Erkennung mithilfe simulativer Belastungs-Leistungs-Analyse

Ein zentraler Forschungsgegenstand in Sportwissenschaft und Sportpraxis ist der Zusammenhang zwischen Belastung und Leistung – nicht nur bezüglich Trainingsaufwand und Leistungsfähigkeit, sondern  auch bezüglich physiologischer Belastung und resultierender Leistung im Wettkampf. 
Zahlreiche Modelle wurden entwickelt, um diese Zusammenhänge zu messen und/oder zu optimieren  Die meisten dieser Ansätze basieren auf sog. geschlossenen Systemen, bei denen die Dynamik durch deterministische Funktionen beschrieben wird und die Eingabedaten durch einen vorgegebenen Datenstrom gegeben sind. 

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Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Sport in der virtuellen Realität

Sowohl in verschiedenen Therapieformen, in der Rehabilitation als auch im Freizeit- und Leistungssport nehmen die Anwendungen der virtuellen Realität (VR) stetig zu. Aber auch auf Grund der standardisierten Bedingungen, der in der Realität nicht möglichen Manipulationen, der Tiefeninformationen und der Interaktion mit dem Menschen erlauben auch die Nutzung für die sportwissenschaftliche Forschung. Besonders interessant ist die Einbeziehung von Avataren, die es ermöglicht das motorische Reaktionsverhalten des Athleten zu studieren. Der Vortrag gibt einen Überblick über die folgenden eigenen Forschungsschwerpunkte: Training des Reaktionsverhaltens in VR, Nutzung der VR für das Bewegungslernen, Vergleich des Blickverhaltens und der Orientierungsfähigkeit zwischen VR und Realität.

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Digitalisierung im Vereinssport: Chancen und Risiken für den organisierten Sport

Im Sportmanagement gelten Kommerzialisierung, Professionalisierung und Digitalisierung als drei Megatrends, die unsere gesellschaftliche und technologische Entwicklung maßgeblich bestimmen. Im Unterschied zu kurzfristigen Produkt- oder Modetrends zeichnen sich Megatrends durch eine Halbwertszeit von ca. 25-30 Jahren aus, d.h. sie prägen nicht nur die heutige Zeit, sondern auch die kommende Generation (vgl. Fontius, 2013). Insbesondere die Digitalisierung trägt dazu bei, dass sich der Sport und unser Sporttreiben in organisatorischer, inhaltlicher und technologischer Sicht verändern wird (VSD, 2017).

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Moderation: Prof. Dr. Michael Fröhlich
Sportwissenschaft, Technische Universität Kaiserslautern

Verschiedene Anwendungen von Sensorsystemen in der Fitnessbranche, Trainingswissenschaft und am Arbeitsplatz werden präsentiert und beleuchtet. Mittels Erweiterter Realität und Künstlicher Intelligenz ergeben sich neue Möglichkeiten für den Sport- und Gesundheitsmarkt.  

Sportwissenschaft, Technische Universität Kaiserslautern

Technologische Innovationen und digital gestützte Trainingssteuerung in der Trainingswissenschaft und im Gesundheitswesen

Die rasante Entwicklung und stete Verbreitung miniaturisierter Sensorik und deren Applikationen (z.B. Apps, Inertialsensoren, Smartphone etc.) beeinflusst (fast) alle Dimensionen unserer gesellschaftlichen und sozialen Lebenswelten und zunehmend auch diejenige des Sports und des Gesundheitswesens (Thompson, 2019). Da Computer und Interfaces nicht nur leistungsfähiger bei der Berechnung und Verarbeitung von ansteigenden Datenmengen, sondern auch immer kleiner werden (Waldrop, 2016), stellen sie somit eine wesentliche Grundlage für selbstlernende Automatisierungsprozesse dar. Im Kontext Sport sowie im Gesundheitswesen sind die Anwendungsfelder explizit im Trainingsmonitoring, im Wettkampf, im Bereich des Regenerationsmanagements sowie in der (Leistungs-) bzw. medizinischen Diagnostik zu sehen (Düking et al., 2020).

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Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz   

Fitness-Sensorik – Empfehlungssysteme für Laufstrecken, Laufschuhe, Big Data Analysen und KI Methoden

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz  

BIONIC - Intelligente Sensornetzwerke reduzieren körperliche Belastung am Arbeitsplatz

AutorInnen: David Schönfisch, Michael Göddel, Jörg Blinn, Antoni Picard

Hochschule Kaiserslautern

Mikrotechnischer Sensor für körpernahe Feuchtemessung

Ein neuartiger thermischer Feuchtesensor zur Bestimmung der Materialfeuchte sowie erste Anwendungen werden vorgestellt. Der Sensor ist aufgrund des thermischen Messverfahrens praktisch unempfindlich auf typische Störgrößen, wie elektromagnetische Felder oder unterschiedliche Salinität. Durch eine geeignete Signalauswertung kann der Messbereich des Sensors ohne weiteren Aufwand auf sehr dünne Schichten begrenzt werden. Damit ist der Sensor besonders geeignet, körpernah den Wassergehalt von Textilschichten und auch der Haut zu vermessen. Das System kann sehr kompakt aufgebaut werden und der Energieverbrauch ist gering, so dass tragbare Anwendungen – Wearables – realisiert werden können.

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Von 14:15 bis 15:45 Uhr stehen die parallelen & themenspezifischen Sessions 4 - 6 zur Auswahl.

Erfahren Sie mehr über die Inhalte der einzelnen Sessions: 

Moderation: Carolin Müller

Bei dieser Poster-Session werden aus vorab eingereichten Beiträgen praktische Anwendungen und spannende Hintergründe der Digitalisierung in Sport und Gesundheit vorgestellt. Tauschen Sie sich während der Session mit den AutorInnen über Ihre Erfahrungen aus. Es winkt ein Publikumspreis für das beste Poster

AutorInnen: Jörg Blinn, Michael Göddel, Antoni Picard

Hochschule Kaiserslautern

AutorInnen: Claudia Hildebrand, Lena Panter, Marisa Thomann, Melanie Volkamer, Jonathan Diener, Christopher Beckmann, Alexander Woll

Karlsruher Institut für Technologie

[…] - Berücksichtigung von Plausibilität und Anwendungskontext bei der API-basierten Bereitstellung von Lebensmittelinformationen

AutorInnen: Alexander Münzberg1,2, Janina Sauer1,2, Andreas Hein2, Norbert Rösch1

1Hochschule Kaiserslautern, 2Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Autorin: Eva Bartaguiz

Technische Universität Kaiserslautern

[…] Interventionsergebnisse im Rahmen einer randomisierten und kontrollierten m-Health Studie

AutorInnen: Janis Fiedler, Tobias Eckert, Kathrin Wunsch, Alexander Woll

Karlsruher Institut für Technologie

Moderation: Dr. Anna Thomas
Sportwissenschaft, Technische Universität Kaiserslautern

Welche Einflüsse hat die digitale Lehre auf das Unterrichten von Sport und Bewegung? Und wie lassen sich digitale Anwendungen möglichst nutzbringend in den Unterricht integrieren?

Autoren: Bastian Schittkowski1, Ingo Wagner2

1Peter-Bruckmann-Schule Heilbronn, 2Karlsruher Institut für Technologie

SportZens WOW – Bewegungszeit im Sportunterricht durch app-gestützte Hausaufgaben steigern

Hausaufgaben im Sportunterricht bzw. deren Wirksamkeit werden aus unterschiedlichen Blickwinkeln über alle Schularten hinweg reflektiert (vgl. Hill, 2018; Novak & Lynott, 2015; Castell & Ward, 2012; Deutsch, 2003; Smith, Cluph & O'Connor, 2001). Hausaufgaben können im Sportunterricht als Tool gezielt eingesetzt werden, um die Gesundheit der Schüler*innen zu fördern. Denn sie ermöglichen erstens, die Bewegungszeit im Sportunterricht zu erhöhen, zweitens, Bewegungszeit zuhause anzuleiten und drittens, durch die kognitive Reflexion eine tiefergehende Motivation für das eigene Sporttreiben zu festigen (Achtergarde, 2015; Wagner, 2016). Beobachtungen während des Lockdowns an einem Gymnasium in Basel haben gezeigt, dass Hausaufgaben im Sportunterricht, wenn diese motivierend mit einer für die Schüler*innen reizvollen Zielstellung gestellt werden, zur Steigerung der täglichen Bewegungszeit führen können, selbst bei einem systembedingten Ausfall des Sportunterrichts.

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Autoren: Pierre Meinokat, Ingo Wagner

Karlsruher Institut für Technologie

Ursachen, Prävention und Intervention von Unterrichtsstörungen im digitalen Lernen – ein systematisches Review

Der Burnout-Begriff ist unter Lehrkräften leider kein Fremdwort mehr: „Als besonders belastend empfinden Lehrkräfte […] die häufigen Störungen, die viel von der Unterrichtszeit wegnehmen und auf Dauer zermürben" (Lohmann, 2018, S. 9). Gleichzeitig zeigt beispielsweise eine Studie von Maddeh, Bennour und Souissi (2015) an 28 Schulen der USA, dass dort durchschnittlich 1,2 Unterrichtsstörungen pro Minute (!) im Sportunterricht auftreten.

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Autoren: Moritz Mödinger, Alexander Woll, Ingo Wagner

Karlsruher Institut für Technologie

Alles neu?! Feedback im Sportunterricht unter dem Einfluss der Digitalisierung

Körperliche Aktivität hat großes Potenzial, zu einem gesunden Lebensstil beizutragen (Hallal, Victora, Azevedo & Wells, 2006). Außerschulischer Sport in Vereinen wirkt sich beispielsweise positiv auf die Erreichung empfohlener Bewegungsziele aus (Kokko, Martin, Geidne, Van Hoye, Lane, Meganck, Scheerder, Seghers, Villberg, Kudlacek, Badura, Mononen, Blomqvist, De Clercq & Koski, 2019), doch auch dem Schulsport kommt eine gewichtige Rolle bei der Beeinflussung des Bewegungsverhaltens zu (Schmidt, Will & Woll, 2016).

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Moderation: Prof. Dr. David Matusiewicz

Wir beleuchten die Effekte der Pandemie. Beiträge über die aktuellen Herausforderungen, aber auch über positive Entwicklungen der Digitalisierung werden diskutiert

Autorinnen: Jessica Helten, Susanne Tittlbach

Universität Bayreuth

Bewegungs- und Sitzverhalten von Studierenden vor und während COVID-19

Wenig Bewegung und viel Sitzen zählen zu den häufigsten Ursachen für Zivilisationskrankheiten. Insbesondere bei Personen mit hohem Bildungsgrad sind die Sitzzeiten sehr hoch und mittlerweile deuten erste Studien im Setting Hochschule an, dass Bewegungsmangel und insbesondere sedentary behaviour auch unter Studierenden verbreitet sind (Brandl-Bredenbeck et al., 2013; Göring & Möllenbeck, 2015). Daran setzt die aktuelle Studie an, bei der das Bewegungs- und Sitzverhalten von Studierenden im Setting Hochschule allgemein, aber auch speziell in der aktuellen, durch COVID-19 bedingten, Home-Learning Situation untersucht wird, um daraus bewegungsfördernde Maßnahmen partizipativ zu entwickeln (Helten et al.. 2020).

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Digitale Gesundheitskompetenz von Studierenden in Deutschland während der Corona-Pandemie

COVID-19-Symptome im Bildungssystem - Der Orientierungsrahmen DiKoLAN als Basis für zukunftsfähige Gegenmaßnahmen

Digitalisierung von Unterricht erscheint vor dem Hintergrund der Corona-Situation dringlicher denn je. Was wer angehenden Lehrkräften wie beibringen soll, ist jedoch noch in vielen Bereichen unklar. Für die naturwissenschaftlichen Fächer Biologie, Chemie und Physik hat eine Arbeitsgruppe von 9 FachdidaktikerInnen an 8 Universitäten auf Initiative zweier Mitarbeiter der TUK schon vor der Pandemie mit der Erstellung eines erweiterbaren Orientierungsrahmens "Digitale Kompetenzen für das Lehramt in den Naturwissenschaften (DiKoLAN)" begonnen, der digitale Kompetenzen beschreibt, über die angehende Lehrkräfte verfügen sollten. Ziel der Initiative ist es, Ansätze für eine über verschiedene Fächer und Ausbildungsphasen abgestimmte Lehrerbildung zu bieten, um zukünftig für Digitalisierungsprozesse gerüstet zu sein.

Die Experten-Vortragsreihe "Chancen und Risiken der Digitalisierung" wird live gestreamt und ist für alle Interessierten zugänglich.

Moderation: Prof. Dr. David Matusiewicz

Unsere drei ExpertInnen setzen mit Ihren Keynote-Vorträgen Impulse im Spannungsfeld Digitalisierung: Fluch oder Segen?
Aus verschiedenen Perspektiven, wie Medizin, Künstliche Intelligenz oder Medienpädagogik werden die Einflüsse der Digitalisierung beleuchtet, aber auch kritisch hinterfragt. Eine abschließende Diskussion rundet den Abend des ersten Veranstaltungstages ab.

 

Hier erhalten Sie Zugang zum öffentlichen Live-Stream der Öffentlichen Vortragsreihe auf Twitch. 

*Die Nutzung des Dienstes Twitch ist freiwillig. Die Datenschutzerklärung von Twitch ist hier einsehbar.

Chefarzt und Ärztlicher Direktor des Westpfalz-Klinikums

Roboter im Operationssaal – Möglichkeiten, Grenzen und Chancen der digitalen Medizin

Geschäftsführender Direktor DFKI Kaiserslautern & Leiter des Forschungsbereichs Smarte Daten & Wissensdienste

Neue Chancen für co-kreative Medizin durch Künstliche Intelligenz

Professorin für Allgemeine Pädagogik mit Schwerpunkt Schulpädagogik an der Technischen Universität Kaiserslautern

Höher - schneller - weiter? Zu Risiken und Nebenwirkungen der Digitalisierung (in) der Bildung
Nicht erst seit der Corona-Krise prägt der Diskurs um Digitalisierung auch die Bildung - und selten liegen Technikeuphorie und Kulturpessimismus dabei so eng beisammen. Denn wir haben in weiten Teilen nicht erst in der Bewältigung der Pandemie gesehen, welche Vorteile und Chancen digitale Medien (nicht nur) in Bildungseinrichtungen bieten. Doch neben all den Vorteilen möchte der Beitrag aber auch und insbesondere den Blick auf die kritische Seite werfen, um gemeinsam mit dem Publikum auch intendierte und nichtintendierte Nebenwirkungen der Digitalisierung in der Bildung in den Blick zu nehmen.


Moderation: Prof. Dr. David Matusiewicz

Session 7 läuft parallel zu den beiden aufeinanderfolgenden Sessions 8 + 9.  

Erfahren Sie mehr über die Inhalte der einzelnen Sessions: 

Moderation:
Sandra Pape
Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.

Felicitas Horstmann
Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband e.V.

Am zweiten Kongresstag laden der bundesweite Arbeitskreis Gesundheitsfördernde Hochschulen (AGH) und der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) die Teilnehmenden zum Austausch über digitale Medien in gesundheitsfördernden Hochschulen und im Hochschulsport ein. Neben der Präsentation eines digitalen und gesundheitsförderlichen Praxisbeispiels sollen auch Qualitätsstandards von digitalen Angeboten reflektiert werden. Digitale Angebote der Bewegungsförderung erleben gerade in Zeiten der Corona-Krise einen enormen Aufschwung. Auch dies wird thematisiert. Neben Nutzen und Risiken dieser rasanten Entwicklungen steht zudem eine Handlungsorientierung für Hochschulen zur Nutzung von digitalen Medien im Fokus, die derzeit von AGH und adh gemeinsam mit weiteren Partnern erstellt wird.

Prof. Dr. Mike Sandbothe

Ernst-Abbe-Hochschule Jena

 

Vortrag mit anschließender Fragerunde

Stefan Allmang

Technische Universität Kaiserslautern

Dr. Corinna Faust-Christmann

Business + Innovation Center Kaiserslautern GmbH

Diskussionsrunde

moderiert von Felicitas Horstmann

Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband e.V.

Vorstellung und Diskussion der Handlungsorientierung

 

 

erarbeitet von den folgenden AutorInnen:

Christine Jakovlev, Koordinatorin Netzwerk Gesunde Hochschulen NRW

Felicitas Horstmann, Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband e.V.

Prof. Dr. Eva Hungerland, DHBW Stuttgart

Dr. Hans-Joachim Grumbach, Leiter Sachgebiet Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)

Fabienne Hüther, Technische Universität Kaiserslautern

Sarah Faß, Technische Universität Kaiserslautern

Anna-Lena Hager, Technische Universität Kaiserslautern

Dr. Brigitte Steinke, Prozessberaterin im Auftrag der Techniker Krankenkasse

Sabine König, Techniker Krankenkasse

Dr. Ute Sonntag, LVG & AFS

Sandra Pape, LVG & AFS

Anna Pawellek, LVG & AFS

Lara Merkel, LVG & AFS

 

 

Moderation: Dipl.-Psych. Silke Kunz
Weiterbildungszentrum Westpfalz-Klinikum e.V.

Verschiedene Beiträge aus dem Westpfalz-Klinikum vermitteln einen spannenden Einblick in die praktische Umsetzung digitaler Möglichkeiten in der Medizin. Diskutiert werden auch die Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere körperliche und psychische Gesundheit.   

Chefarzt der Klinik für Psychosomatik des Westpfalz-Klinikums 

Die Einflüsse des Digitalen auf die körperliche und psychische Gesundheit

Chefarzt der Neuroradiologie des Westpfalz-Klinikums

Digitale Neuroradiologie – Intelligenz in Diagnostik und Interventionen

Chefarzt der Innere Medizin 2 des Westpfalz-Klinikums

Digitale Trends und Chancen am Beispiel der Herzmedizin

Der Vortrag skizziert digitale Entwicklungen, von denen Patienten mit Herzerkrankungen bereits jetzt oder in naher Zukunft profitieren. Beispiele digitaler Trends in der Herzmedizin sind Smart-Watches, implantierbare Bio-Monitore, automatisierte AI-basierte Diagnostik und remote Therapie mit Smart-Glasses. 

Moderation: Dr. med. Marc Wrobel
Ärztlicher Direktor Diakonie Klinikum Neunkirchen gemeinnützige GmbH

Wie beeinflussen digitalisierte Angebote das Gesundheitswesen? Welche Anwendungen von digitalen Angeboten könnten bald Alltag für unsere Gesundheit sein? In dieser Session werden konkrete Bereiche aufgezeigt, in denen die Digitalisierung das Gesundheitswesen bereichern könnte. 

AutorInnen: Norbert Rösch1, Janina Sauer1,3, Maximilian Mock1, Henning Haab2, Alexander Münzberg1,3

1Hochschule Kaiserslautern-Campus Zweibrücken, 2Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft e.V., Saarbrücken, 3Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Digitale Entscheidungsunterstützung zur Förderung von Adhärenz im Gesundheitswesen: Wie Ernährungsberatung und Keimmanagement von Digitalisierung profitieren können

Digitale Entscheidungsunterstützung kann gesundheitsrelevantes Verhalten individuell fördern, wenn evidenzbasiertes Faktenwissen im Entscheidungsprozess bereitgestellt wird. Präventivmedizinische Ansätze nutzen entsprechende Methoden der Patientenaufklärung, um langfristige Verhaltensänderungen in Risikopopulationen zu fördern [1]. Möglichkeiten zur Steigerung der Adhärenz sollten jedoch nicht auf Patienten beschränkt bleiben. Der Krankenhaus-Report 2014 berichtet, dass es in ca. 2-4% der deutschen Krankenhausfälle zu vermeidbaren unerwünschten Ereignissen kommt, von denen etwa 20.000 Fälle tödlich verlaufen [2]. Befürworter der Evidenzbasierten Medizin diskutieren entsprechend, wie medizinische Entscheidungen mit Hilfe von ggf. digital verfügbaren Leitlinien abgesichert werden können [3]. An zwei Beispielen werden mögliche Vorgehensweisen vorgestellt und verglichen.

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AutorInnen: Manuela Gries, Anne Christmann, Marko Baller, Matthias Laschke, Michael Menger, Karl-Herbert Schäfer

Hochschule Kaiserslautern, Campus Zweibrücken, Medizinische Fakultät Homburg, Universität des Saarlandes

Bewegungsanalysen an Gang und Darm - Frühdiagnostik neurodegenerativer Erkrankungen über Motilitätsanalyse des Darmes

Motorische Veränderungen sind eine der Kardinalsymptome bei Patienten mit M. Parkinson. Sowohl der Gang, als auch die Feinmotorik und Mimik sind deutlich eingeschränkt. Dies ist allerdings erst der Fall, wenn bereits ein Großteil der betroffenen Nervenzellen in den Basalganglien des Gehirnes abgestorben sind. Dies bedeutet auch, dass es für eine kausale Therapie zu spät ist. Interessanterweise zeigen sich bei vielen Parkinsonpatienten bereits gastrointestinale Symptome lange bevor die Patienten hinsichtlich ihrer bewegungsmotorischen Fähigkeiten eingeschränkt sind, bzw. die Krankheit sicher diagnostizierbar ist. Es ist daher wahrscheinlich, dass der Magen-Darm-Trakt bei diesen Patienten betroffen, lange bevor sich andere Symptome zeigen. Tatsächlich konnten in Darmbiopsien von Parkinsonpatienten in Nervenzellen des Darmes sogenannte Lewi-Bodies gefunden werden, Aggregate des pathologischen Peptids Synuclein1. Prinzipiell sind bei Parkinsonpatienten das Mikrobiom und Marker für die Qualität der Schleimhautbarriere verändert2,3.

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AutorInnen: Alexandra Ziegeldorf, Petra Wagner, Hagen Wulff

Institut für Gesundheitssport und Public Health, Universität Leipzig

Digital unterstützte Adipositastherapie bei Erwachsenen: Chancen und Risiken für die körperliche Aktivität

Vor dem Hintergrund der weltweit steigenden Prävalenz von Übergewicht und Adipositas (WHO 2017) ergeben sich zum Einen auf Patientenebene ein erhöhtes Risiko für Begleit- und Folgeerkrankungen und zum Anderen hohe direkte und indirekte Kosten auf Ebene der globalen Gesundheitssysteme (John, Wolfenstetter & Wenig 2012). Ursächlich für diese Problematik ist u.a. körperliche Inaktivität, welche durch einen erhöhten Medienkonsum zusätzlich begünstigt wird (Banzer 2017). Demgegenüber steht der Trend, digitale Medien zunehmend in therapeutische Konzepte unterstützend einzubeziehen (Raaijmakers et al. 2015). Vor dem Hintergrund der Optimierung der ambulanten und stationären Adipositastherapie, stellt sich die Frage nach der Effektivität von digital unterstützten Therapieansätzen auf die körperliche Aktivität von Erwachsenen.

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Moderation: Prof. Dr. David Matusiewicz


Kurze Videopräsentationen zu spannenden Themen erwarten Sie hier auf Abruf. Erhalten Sie vertiefende Einblicke in die aktuelle Forschung unterschiedlicher Schwerpunkte, wann immer Sie gerade Zeit und Lust dazu haben.
Die Videothek ist über den gesamten Kongress hinweg zugänglich:

26. Nov 2020, 10 Uhr - 27. Nov 2020, 18 Uhr

Tobias Eckert, Janis Fiedler, Kathrin Wunsch, Alexander Woll
Nutzerfreundlichkeit einer familienbasierten, mobilen Applikation zur Förderung von körperlicher Aktivität und gesunder Ernährung - Vorläufige Ergebnisse einer Pilotstudie

Jelena Bezold, Andrea Scharpf, Bettina Barisch-Fritz, Sandra Trautwein, Sabrina Gründler, Alexander Woll
Individualisierte Bewegungsprogramme für Personen mit Demenz Ein Konzept für eine digitale Anwendung: Die InCoPE-App

Rita Wittelsberger, Jessica Voggesser, Christian Schuhmacher
Der 2km-Walking Test zur Messung der Ausdauerleistungsfähigkeit 

Uwe Tronnier et al.
Demonstration "openIntelliCare"

Marco Backfisch & Michael Fröhlich
Leistungsdiagnostische Analyse der Sprungkraftfähigkeiten von deutschen Jugendfußballern

Stephan Becker & Michael Fröhlich
Analyse des Kopfballspiels im Fußball anhand von Sensordaten

Philipp Rosendahl & Ingo Wagner 
Immersive Videotechnologie im Sport - Ein Review über Einsatzmöglichkeiten, Bewertungen und Akzeptanz von 360°-Videos zum Kompetenzerwerb sowie zur Motivationssteigerung innerhalb des Sports

Joshua Berger, Oliver Ludwig, Michael Fröhlich 
Gesundheitsprotektive- und leistungssteigernde Wirkung eines 10-wöchigen Ganzkörper-EMS Trainings bei jugendlichen Elite-Fußballern

Carlo Dindorf, Wolfgang Teufl, Bertram Taetz, Gabriele Bleser, Michael Fröhlich
Interpretation von Modellen des Maschinellen Lernens mittels Explainable Artificial Intelligence bei Patienten nach Hüft-Total-Endoprothetik

Julian Friedrich, Gorden Sudeck, Ansgar Thiel, BGM Vital Team
Adressatenorientierung auf Basis von Gesundheitskompetenz und Gesundheit im Rahmen einer webbasierten Servicestelle für das BGM in KMU

Anna Maier, Jörg M. Fegert, Ulrike Hoffmann
Kompetenzentwicklung zu Kinderschutz in der Medizin-Gesundheitsförderung durch E-Learning

Martin Lange, Alexandra Löwe, Karsten Witte, Nina Woldert, Andrea Schaller
Healthy Habits - Study Protocol einer prospektiven Kohortenstudie
Projekt zur Förderung der Gesundheit Studierender



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